Von Singen-Bewegen-Sprechen gelernt - CDU -Politiker für mehr musikalische Früherziehung

Musikalische Früherziehung auch in der Grundschule fortsetzen

"Mir liegt vor allem die musikalische und sprachliche Frühförderung unserer Kleinsten am Herzen." betont Claudius Kranz, CDU-Landtagskandidat in Mannheim-Süd und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Gemeinderatsfraktion. "Deshalb begrüße ich grundsätzlich das Projekt MUKI zur musikalischen Früherziehung im Kindergarten, das kommende Woche an den Start geht." Wie die Initiatoren von MUKI zu behaupten, das Programm würde mit städtischen Mitteln Defizite der Landespolitik ausgleichen, sei jedoch schlicht falsch. Vielmehr profitiere MUKI, das an der städtischen Musikschule angesiedelt wird, von den dortigen Erfahrungen mit dem Landesprogramm "Singen-Bewegen-Sprechen" (S-B-S), an dem die Musikschule Mannheim konzeptionell und gemeinsam mit einem Mannheimer Modellstandort auch in der Umsetzung bereits seit 2007 beteiligt ist.

Dies betont auch der Staatssekretär im Kultusministerium, Georg Wacker MdL, der die Mannheimer Musikschule schon lange kennt und sich über deren auch konzeptionelle Beteiligung während der Modellphase von S-B-S gefreut hatte: "Als Musiklehrer muss mich keiner mehr von der Bedeutung von Musik für die Entwicklung unserer Kinder überzeugen. Gerade deshalb habe ich mich im Kultusministerium nicht nur für die Stärkung des Bereichs musikalische Früherziehung in der Erzieherinnenausbildung eingesetzt sondern auch das Projekt "Singen-Bewegen-Sprechen" initiiert, von dem nach dem Willen der Landesregierung möglichst viele Kinder profitieren sollen."

S-B-S, das Kranz als Blaupause auch für MUKI sieht, wurde bereits zwischen 2007 und 2009 vom Landesverband der Musikschulen Baden-Württemberg im Auftrag der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg als Modellversuch erprobt. Entsprechend einer Regierungserklärung von Ministerpräsident Stefan Mappus wird das Projekt ab dem laufenden Schuljahr verstetigt. In einer Kooperation von Musikschulen und Kindertagesstätten werden sich zunächst in etwa 1000 Gruppen landesweit ausgebildete Musikpädagogen und Fachkräfte aus dem Kindergarten im Tandemunterricht der frühmusikalischen Bildung der Kinder widmen. In der Endausbaustufe sollen bis zu 8000 Gruppen bestehen und die Kinder an den Grundschulen bis zur vierten Klasse mit einbezogen werden. Das Land Baden-Württemberg trägt 100 Prozent der Kosten der Musikschulen für die Realisierung von S-B-S.

Claudius Kranz ist erfreut, dass Mannheim den Grundgedanken von S-B-S von Anfang an unterstützt hat. "Mannheim geht mit seinem MUKI in die gleiche Richtung wie das Land mit S-B-S und profitiert daher von den Erfahrungen des Landesprogramms. Ich freue mich über jede zusätzliche musikalische Früherziehung an den Kitas und Schulen in unserem Land." erklärt Kranz. Der CDU-Landtagskandidat weiter: "MUKI ist ein richtiges Projekt, das im Vergleich zum Landesprogramm S-B-S aber als abgespeckte Version leider nicht an der Grundschule fortgeführt wird. Dabei ist gerade ein möglichst fließende Übergang vom Kindergarten in die Grundschule im Rahmen von Bildungshäusern oder durch einrichtungsübergreifende Projekte wie S-B-S entscheidend für die Lernerfolge der Kinder." Und aus seiner Sicht als Stadtrat ergänzt er: "Ich möchte einfach, dass wir die Unterstützung des Landes ausreizen und so viel S-B-S wie möglich an unseren Kindergärten und Grundschulen anbieten können. Dann können wir mit unseren begrenzten kommunalen Mitteln das Angebotsspektrum ergänzen und vielleicht MUKI auch auf die Grundschulen erweitern. So haben unsere Kinder noch mehr von der frühkindlichen Bildungsförderung unseres Bundeslandes."

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